Einen kleinen Einblick in das Studium AI Engineering erhaltet ihr von Justus. Er kommt aus Magdeburg und studiert im zweiten Semester.

Als er das erste Mal an die Universität kam, hat ihm der Campus gut gefallen: „Man kommt überall gut hin, auch zu Fuß, ohne groß mit Bus und Bahn zu fahren.“ Zudem war er besonders beeindruckt von der Bibliothek auf dem Campus, die mit ihren Säulen und Architektur heraussticht. Diese nutzt er häufig zum Lernen oder Aufgaben machen. Zu Beginn des Studiums nahm Justus auch an der Einführungswoche
teil, um bereits seine Kommilitonen kennenzulernen. Auch neuen Studierenden empfiehlt er die Möglichkeiten zu nutzen, um neue Leute zu treffen, z.B. während der Vorkurs- oder Einführungswoche.

Im Laufe des Studiums wird man immer wieder vor Herausforderungen gestellt und besonders am Anfang kann es anspruchsvoll sein. Im ersten Semester war Informatik für Justus, insbesondere für jemanden ohne Vorkenntnisse im Programmieren, eine Schwierigkeit. Neuen Studierenden rät er daher: ,,Da empfehle ich, die Vorkurse zu besuchen, die haben sehr geholfen, einen kleinen Eindruck zu bekommen und nicht ganz ins kalte Wasser geschmissen zu werden.“

In jedem Semester hat man verschiedene Informatik-Module, so auch im 2.Semester. Es gibt das Modul „Prototyping von KI-Systemen“, bei dem ein Code entwickeln wird, der anhand von Bildern erkennt, ob eine Person Handschuhe trägt – wichtig für die Arbeitssicherheit. Justus schätzt den Praxisbezug dieses Kurses sehr: „Man arbeitet Schritt für Schritt weiter und erstellt nicht jede Woche etwas Neues, das später nur noch für die Klausur interessant ist.“ Während dieses Moduls helfen auch die Dozierenden und geben z.B. Hinweise wie man den Code verbessern kann. Besonders in diesen kleineren, speziell für seinen Studiengang entwickelten Modulen, ist der Kontakt zu den Dozierenden enger und direkter. Aber auch in den anderen Modulen gibt es Anlaufstellen für offene Fragen und die Übungsleiter erklären die Themen bei Bedarf nochmal.

Neben dem Modul „Prototyping von KI-Systemen“ gibt es noch weiteren Praxisbezug. Beispielsweise in technischer Mechanik oder technische Darstellungslehre gibt es kleine Praktika, wodurch man das erlernte theoretische Wissen in kleinen Experimenten in die Praxis umsetzen kann. „Durch die praktischen Experimente versteht man den Stoff besser“, erzählt Justus und fügt hinzu: „Dennoch ist der Theorieanteil größer als der Praxisanteil. Jedoch ist das gewöhnlich für den Anfang, da wir zuerst die Grundlagen brauchen, um unser Wissen praktisch anzuwenden“.

Das neu erlernte Wissen muss nach dem Semester unter Beweis gestellt werden. Zum Umgang mit Stress und Prüfungsdruck empfiehlt Justus, sich mit Kommilitonen zu treffen und gemeinsam zu lernen. „Es hilft zu sehen, dass andere Leute ähnlichen Stress haben,“ bemerkt er. Neuen Studierenden empfiehlt er früh genug mit dem Lernen zu beginnen und die Atmosphäre der Bibliothek zu nutzen: „Da kann man sich besser konzentrieren und schafft deutlich mehr als zu Hause.“

Für neue Studierende hat Justus einen klaren Rat: „Besucht die Vorkurse so gut es geht. Da lernt man schon Leute kennen, die das gleiche studieren, und kommt in Kontakt mit älteren Studierenden.“ Bei Schwierigkeiten im Studium empfiehlt er, offen mit Mentoren oder Kommilitonen zu sprechen, da diese oft ähnliche Probleme haben und gemeinsam Lösungen finden können.

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